
Nach zweijähriger Sanierung wurde am 5. Februar 2010 das Kunstschulgebäude des belgischen Architekten Henry van de Velde (VDV) in einem feierlichen Akt vom Freistaat Thüringen an die Bauhaus-Universität Weimar übergeben.
MXAV wurde vom Freistaat mit der begleitenden Videoprojektion beauftragt.

Nachdem die Bauhausmaschine eine äußerst innige Beziehung zum VDV pflegt (immerhin war ihr ehemaliges Büro das letze Raucherbüro im Bauhaus FÜR IMMER [wenn das der Gropius wüsste!]), war diese Aufgabe natürlich eine große Ehre!

Die Titel für die einzelnen Programmpunkte sind minimalistische Moiree Variationen sind, deren Farbigkeit die Rolle der beteiligten Partner unterstützt. Die Leitmotive zitieren mit Comicanleihen die belgische Ligne Claire.

Zwei musikalisch-visuelle Zwischenspiele beschwören das Bild des – noch-abwesenden Van-de-Velde Baus, denn der Festakt findet im 300m entfernten Audimax der Bauhaus-Universität statt.

Indem MXAV, die klar technische Sprache der Zeichnungen des Architekturteams mit Bildern vom Studieren und Arbeiten im VDV aus dem eigenen Archiv kombinierte, entstand ein vielseitiges, von der Musik des Tuba Virtuosen Jon Sass getriebenes Portrait des Gebäudes; das nach Wunsch des Dekans Siegfried Gronert in Zukunft “Van de Velde Werkstatt” (oder so) genannt werden soll.

Von keinem der Redner wurde erwähnte, dass VDV als Kürzel die Mutter aller Weimarer Hochschul Namenskürzel war,
einfach weil Van-de-Velde-Bau mühsam auszusprechen ist. M18, B11, B15, S140, E1 – wären sie in aller Munde, wenn Van de Velde hier nicht mit seinem Namen die Gundlage gelegt hätte ? Die Maschine fordert hiermit die Anerkennung des Kürzels VDV zumindest als offizielle Kurzform für das Weltkulturerbe.

Ab April wird das Gebäude wieder als Sitz der Fakultät Gestaltung dienen.






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